Pressemitteilungen 2021 - 2022

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Eva Reinhold-Postina,

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Die Henny-Koch-Preisträgerin 2022 am Schuldorf Bergstraße: Der Club Soroptimist International Seeheim-Jugenheim würdigt mit seinem Preis die erfolgreichsten Schülerinnen des Abschlussjahrgangs 2022. Auf dem Foto von links: Coachin Katrin Faust, Preisträgerin Mia Nadja Spitzbarth (bester Realschulabschluss), Preisträgerin Lara Onay (bester qualifizierender Hauptschulabschluss), SI-Präsidentin Gisela Dallhammer und Preisträgerin Amira Mi-Sen Seibert (bestes Abitur).

Foto: Eva Reinhold-Postina/Soroptimist/privat

PRESSEINFORMATION, 19. Juli 2022

Soroptimist Club Seeheim-Jugenheim

vergibt Henny-Koch-Preis 2022 an erfolgreiche Schülerinnen

SEEHEIM-JUGENHEIM. Bildung ist der Schlüssel zu einem selbstbestimmten Leben. Um die Bildung junger Mädchen und Frauen zu fördern, hat der Club Soroptimist International Seeheim-Jugenheim (SISJ) anlässlich seines zehnten Charterjubiläums 2021 den Henny-Koch-Preis ausgelobt. Er wurde gestern, Dienstag, den 19. Juli 2022, zum zweiten Mal vergeben, coronabedingt im kleinen, aber dennoch feierlichen Rahmen in der Aula des Schuldorfs Bergstraße. Preisträgerinnen sind die diesjährigen Schuldorf-Absolventinnen Amira Mi-Sen Seibert, Mia Nadja Spitzbarth und Lara Onay.

Der Henny-Koch-Preis wird jeden Sommer, zum Ende des Schuljahres, der an die jeweils besten Absolventinnen der drei Schulzweige am Schuldorf Bergstraße verliehen. Der Preis ist mit insgesamt 1.500 Euro dotiert. Jede erfolgreiche Schülerin erhält einen Gutschein für ein individuelles Coaching im Wert von 500 Euro. Beste Abiturientin in diesem Jahr ist Amira Mi-Sen Seibert. Den besten Realschulabschluss erreichte Mia Nadja Spitzbarth. Lara Onay erhält den Henny Koch-Preis für den besten qualifizierenden Hauptschulabschluss. SISJ-Präsidentin Gisela Dallhammer gratulierte den erfolgreichen Schülerinnen zum Preis und wünschte ihnen Glück auf ihrem weiteren Weg. Gute Bildung, betonte die Club-Präsidentin, ebne Frauen den beruflichen Weg nach ganz oben.

Namenspatronin des Preises ist die Schriftstellerin Henny (Henriette) Koch, die Anfang des 20. Jahrhunderts in Jugenheim lebte und arbeitete. Ihre insgesamt 29 veröffentlichten Bücher gehören zur sogenannten Backfischliteratur und wurden im In- und Ausland verlegt, gelesen und teilweise auch verfilmt. „Henny Koch ist ein Paradebeispiel einer Frau, die sich durch Bildung und eigene Arbeit ein unabhängiges Leben aufbaute“, erklärt Präsidentin Dallhammer. „Dafür setzen wir Soroptimistinnen uns heute weltweit ein: Bildung für Frauen und Mädchen als Voraussetzung für ein selbstbestimmtes Leben.“ SI Seeheim-Jugenheim hat in den vergangen elf Jahren seit seiner Charter rund 80.000 Euro für Frauen- und Mädchenprojekte gespendet.

PRESSEINFORMATION, 9. Juli 2022
Soroptimist Club Seeheim-Jugenheim
verleiht Menschenrechtstafel an die Melibokusschule Alsbach
SEEHEIM-JUGENHEIM. Der Club Soroptimist International Seeheim-Jugenheim verleiht die „Menschenrechtstafel“ an die Melibokusschule in Alsbach. „Schulen sind Stätten der Bildung, und Bildung ist der Schlüssel zu einem selbstbestimmten Leben“, erläutert Gisela Dallhammer, amtierende Präsidentin des Seeheim-Jugenheimer SI-Clubs. „Deshalb verleihen wir unsere Menschenrechtstafel diesmal an die Melibokusschule in Alsbach“. Wichtig ist der Schule das interkulturelle Lernen. Hervorzuheben ist der Deutsch-Intensivunterricht für Schülerinnen und Schüler, die ohne Deutschkenntnisse in die Melibokusschule kommen. Neben der gezielten Sprachvermittlung gilt das Engagement hier der Integration, die durch die Einrichtung unterstützender Maßnahmen gefördert wird. „Wir würdigen damit der Einsatz der Schule und ihrer engagierten Pädagoginnen und Pädagogen für die Bildung junger Menschen in der Region,“ erklärt Gisela Dallhammer.
Die „Menschenrechtstafel“ nimmt Bezug auf die ersten drei Artikel des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland. In Artikel 1 steht: „Die Würde des Menschen ist unantastbar.“ In Artikel 2 werden unter anderem die freie persönliche Entfaltung und die körperliche Unversehrtheit jedes Menschen durch den Staat garantiert. In Artikel 3 bürgt die Bundesrepublik für die Gleichberechtigung von Männern und Frauen.
„Das alles sind zentrale Anliegen von Soroptimist International“, betont Gisela Dallhammer. „Wir setzen uns in unserem weltweiten Netzwerk für die Selbstbestimmung von Frauen und Mädchen ein, für Gleichberechtigung, für den Zugang zu Bildung und gegen Gewalt an Frauen.“ Die Menschenrechtstafel wird seit gut zehn Jahren von den Soroptimist-Clubs der Metropolregion Rhein-Neckar verliehen, zu denen SI Seeheim-Jugenheim gehört. Empfänger der „Menschenrechtstafel“ sind ne-ben Schulen vor allem Institutionen und Vereine, die sich für Menschen einsetzen und den würde-vollen Umgang miteinander. Der SI-Club Seeheim-Jugenheim hat die „Menschenrechtstafel“ in den vergangenen Jahren bereits verliehen an das Frauen- und Familienzentrum SzenenWechsel, in Jugenheim, das „Sterntalerlädchen“ in Seeheim und den Arbeitskreis Ehemalige Synagoge Pfungstadt verliehen.

PRESSEINFORMATION, 25. März 2022

Soroptimist Club Seeheim-Jugenheim bekommt Spenden aus dem Frauennetzwerk

SI Ingelheim und SI Ludwigshafen beteiligen sich mit 8.500 Euro an Spendenaktion für Ukraine

SEEHEIM-JUGENHEIM. Tue Gutes und rede darüber. Getreu diesem Motto hatte Gisela Dallhammer, Präsidentin des Clubs Soroptimist International Seeheim-Jugenheim nicht nur im Freundeskreis, sondern auch bei den SI-Clubs im Rhein-, Main- und Neckarraum für die Ukrainehilfe von SI- Seeheim-Jugenheim geworben. Bereits seit Anfang März kaufen und verschicken die Clubschwestern von SI Seeheim-Jugenheim medizinisches Gerät, Medikamente und Babyartikel in die Ukraine. Der Club arbeitet dabei eng mit ukrainischen Ärzten hier in Südhessen zusammen, die sowohl die Bedarfslisten führen, als auch die Transporte der Güter in die Ukraine organisieren.

Weil das bislang sehr gut läuft, schlossen sich nun die SI-Clubs Ingelheim und Ludwigshafen der Aktion an der nördlichen Bergstraße an: SI Ingelheim spendete 5.000 Euro für die Ukrainehilfe des Clubs Seeheim-Jugenheim, SI Ludwigshafen gab weitere 3.500 Euro dazu. Am Freitag, dem 25.3. übergaben die Präsidentinnen Beate Rösch-Kießl vom Club Ingelheim und Petra Reuschenbach von SI Ludwigshafen symbolisch die Schecks vor dem Seeheimer Rathaus.

Gisela Dallhammer resümierte begeistert: „Damit haben wir bislang rund 23.000 Euro für unsere Ukraine-Hilfe gesammelt. Und weitere Zusagen liegen uns vor.“ Gesammelt wird das Geld über den Förderverein des SI -Clubs Seeheim-Jugenheim. Der Verein kann Spendenquittungen ausstellen.

„Angefangen hat alles mit dem privaten Engagement unserer Ärztinnen im Club. Sie stellten Medikamentenlieferungen zusammen und hatten auch bereits den Transport in die Ukraine organisiert“, erläutert Gisel Dallhammer. „Spontan schlossen sich mehrere Clubmitglieder an, und so gingen schon am ersten Märzwochenende zwei Transporte über Polen in die Ukraine. Das waren Medikamente, Verbandsmaterial, Schmerzmittel, Kompressen, Fiebermittel und Antibiotika und, in einem weiteren Transport, Windeln, Babynahrung, Fläschchen, Feuchttücher und Hygieneartikel für Mütter und Babys, auch einen ganzen Van voll“, listet Präsidentin Dallhammer auf. „alles in allem für rund 3.000 Euro. Inzwischen ist ein zweiter Transport gleichen Umfangs erfolgreich ans Ziel gekommen. „Beim Kauf der Materialien achten wir strikt darauf, genau das zu besorgen, was unsere Ansprechpartner hier, ukrainische Ärzte und solche mit ukrainischen Wurzeln, auflisten. Nur so können wir wirklich helfen“, erläutert Gisel Dallhammer. „Von Sachspenden zum Versand in die Ukraine sehen wir aktuell ab, denn die stauen sich nach Aussagen unserer ukrainischen Clubschwestern in den Hilfszentren und stehen dort oft sogar im Weg.“

Unterstützen will der SI-Club Seeheim-Jugenheim auch die geflüchteten Frauen und Kinder, die jetzt nach Seeheim-Jugenheim kommen. „Auch dafür sammeln wir clubintern von Anfang an Spenden, um dann, wenn der konkrete Bedarf feststeht, schnell und unbürokratisch zu helfen. Wir haben da schon einige Ideen, wie etwa die schulische Erstausstattung für Schüler und Kindergartenkinder“, erläutert Gisela Dallhammer. Was genau gebraucht wird, erfährt der Club unter anderem beim geplanten Internationalen Café, zu dessen Mitinitiatorinnen die Soroptimistinnen gehören. „Wir arbeiten hier wieder gut und gerne mit dem bewährten Netzwerken in unserer Kommune zusammen.“

PRESSEINFORMATION, 8. März 2021

Soroptimist Club Seeheim-Jugenheim

verleiht Menschenrechtstafel an den Arbeitskreis Ehemalige Synagoge Pfungstadt

SEEHEIM-JUGENHEIM/PFUNGSTADT. Am Weltfrauentag, dem 8. März, verleiht der Club Soroptimist International Seeheim-Jugenheim die „Menschenrechtstafel“ an die Arbeitsgemeinschaft Ehemalige Synagoge Pfungstadt. „Seit 20 Jahren setzt sich der Arbeitskreis für die Erhaltung und kulturelle Belebung der historischen Synagoge in Pfungstadt ein. Ein Schwerpunkt ist die Erinnerungsarbeit. Der Arbeitskreis erinnert an Menschen, vorwiegend jüdischen Glaubens, die während der Nazidiktatur in Pfungstadt, wie auch anderswo in Deutschland, systematisch ihrer Rechte beraubt, verfolgt, vertrieben und schließlich ermordet wurden“, erläutert Gisela Dallhammer, amtierende Präsidentin des Seeheim-Jugenheimer SI-Clubs. „Die Verfolgung begann 1933 mit der Missachtung der Menschenrechte – zunächst in Deutschland und später in den überfallenen und besetzten Nachbarländern. Das darf in unserem Land nie mehr passieren und deshalb verleihen wir von Soroptimist International Deutschland die Menschenrechtstafel an Vereine und Initiativen, die sich mit ihrer Arbeit für die Wahrung der Menschenrechte einsetzen. Der Arbeitskreis ehemalige Synagoge Pfungstadt ist ein hervorragendes Beispiel dafür.“

Den Tag der Verleihung am 8. März, dem Weltfrauentag, haben die Soroptimistinnen nicht zufällig gewählt. Gisela Dallhammer nutzt die Gelegenheit an den ersten deutschen SI-Club zu erinnern. Er wurde 1930 in Berlin gegründet - und 1933 bereits wieder verboten. „Unsere erste deutsche SI-Präsidentin war die Internistin und plastische Chirurgin Dr. Edith Peritz. 1936 musste sie als Jüdin aus Deutschland fliehen. In den USA fand sie glücklicherweise eine sichere zweite Heimat.“ Gisela Dallhammer erwähnt auch Dr. Margarete Berent, ebenfalls eine Soroptimistin der ersten Stunde in Berlin. Sie war 1919 die erste preußische Anwältin. Ihre Dissertation über die Zugewinngemeinschaft in der Ehe veränderte das Recht verheirateter Frauen erheblich. Weil sie als Jüdin verfolgt wurde, ging schließlich in die USA. Ihr folgte Dr. Marie Frommer, ebenfalls Jüdin und die erste Frau, die 1919 an der TH Dresden zum „Dr.-Ing.“ promiviert worden war.

„Die Arbeitsgemeinschaft Ehemalige Synagoge hat ebenso spannende Frauengeschichten recherchiert, zum Beispiel das Schicksal von Irene Storms Bento, der berühmten Zirkusreiterin, die dank couragierter Helfer im Zirkus die Nazizeit überlebte“, erläutert Gisela Dallhammer. „Mit seiner Erinnerungsarbeit hat der Arbeitskreis vielen Verfolgten der Nazizeit einen Teil ihrer Menschenwürde zurückgegeben. Und deshalb hat unsere Menschenrechtstafel am Sitz des Vereins, an der ehemaligen Pfungstädter Synagoge, einen hervorragenden Platz.“

Die „Menschenrechtstafel“ nimmt Bezug auf die ersten drei Artikel des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland. In Artikel 1 steht: „Die Würde des Menschen ist unantastbar.“ In Artikel 2 werden unter anderem die freie persönliche Entfaltung und die körperliche Unversehrtheit jedes Menschen durch den Staat garantiert. In Artikel 3 bürgt die Bundesrepublik für die Gleichberechtigung von Männern und Frauen.

„Das alles sind zentrale Anliegen von Soroptimist International“, betont Gisela Dallhammer. „Wir setzen uns in unserem weltweiten Netzwerk für die Selbstbestimmung von Frauen und Mädchen ein, für Gleichberechtigung, für den Zugang zu Bildung und gegen Gewalt an Frauen.“ Die Menschrechtstafel wird seit rund zehn Jahren von den Soroptimist-Clubs verliehen. Empfänger der „Menschenrechtstafel“ sind neben Schulen vor allem Institutionen und Vereine. In der Region nördliche Bergstraße ging sie bisher an das Frauen- und Familienzentrum SzenenWechsel in Jugenheim und das Sterntalerlädchen in Seeheim.

PRESSEINFORMATION, 25. Februar 2022

Erlös der Weihnachtskarten fließt in Bildung:

Soroptimist Club Seeheim-Jugenheim unterstützt AG GuT mit weiteren 1.000 Euro

SEEHEIM-JUGENHEIM. Eintausend Euro hat der Club Soroptimist International Seeheim-Jugenheim mit seiner Weihnachtskartenaktion „Licht der Freude“ Ende vergangenen Jahres eingenommen. Dieser Erlös war von Anfang an für die Bildungsarbeit der AG Gerechtigkeit und Teilhabe (AG GuT) im Präventionsrat der Gemeinde Seeheim-Jugenheim bestimmt. „Wir sind glücklich, dass unsere zu Weihnachten 2021 neu initiierte Aktion „Licht der Freude“ so gut angekommen ist“, freut sich SI-Präsidentin Gisela Dallhammer. „Viele Bürgerinnen und Bürger haben die Karten von uns gekauft und so die Spendenkasse gefüllt, auch Kanzleien, Praxen und Firmen haben unsere Karten als Weihnachtsbotschaften verschickt. Weil die Aktion so viel Anklang gefunden hat, werden wir sie im Spätherbst erneut anbieten.“

 

Insgesamt 19.000 Euro hat der SI-Club Seeheim-Jugenheim damit in den vergangenen Jahren über die AG GuT für die Bildungsarbeit in der Kommune gespendet. Verwaltet und verteilt wird das Geld über die AG GuT, Bindeglied zur AG GuT ist SI-Clubschwester Anke Höfle, Mitgründerin des Präventionsrats und der AG GuT. Finanzierten die Soroptimistinnen mit ihren Spenden zunächst überwiegend Einzelförderungen von Kindern und Jugendlichen, ging 2020 ein Teil des Geldes an das „Drop In“, einer Anlaufstelle für junge Eltern. Seit vergangenem Jahr fließen die SI-Spenden schwerpunktmäßig in die pädagogische Förderung von 50 Kindern in der Gemeinschaftsunterkunft „Linde“, die vom Helferkreis Asyl betreut wird.

 

Hilfen bekommen ausschließlich Kinder aus Familien mit geringem Einkommen. Die AG GuT versteht sich dabei als Schnittstelle zwischen staatlichen Stellen, Organisationen, Vereinen und engagierten Menschen. „Die Unterstützung der AG GuT ist uns ein ganz besonderes Anliegen“, erläutert Gisela Dallhammer. „Sie fördert junge Menschen unbürokratisch und hilft schnell dort, wo staatliche oder kirchliche Förderungen nicht mehr greifen. Besonders wichtig ist uns Soroptimistinnen dabei die Förderung der Bildung, denn Bildung ist der Schlüssel zu einem selbstbestimmten Leben.“

PRESSEINFORMATION, 1. Dezember 2021
Soroptimist Club Seeheim-Jugenheim
plant Weihnachtskarten-Benefizaktion auf dem Seeheimer Wochenmarkt
SEEHEIM-JUGENHEIM. Erstmals organisiert der Club Soroptimist International Seeheim-Jugenheim in diesem Jahr eine Weihnachtskarten-Benefizaktion. An den kommenden Advents-samstagen – dem 4., 11. und 18. Dezember – bietet der Club zwischen 8 und 12 Uhr am Stand auf dem Seeheimer Wochenmarkt Weihnachtskarten an. Passend zur Weihnachtszeit stehen zwei Engel-Motive zur Auswahl. Gegen eine Spende von fünf Euro können sich Bürgerinnen und Bürger zwei Karten aussuchen, wer mehr spendet, erhält entsprechend mehr Karten. Nach oben gibt es keine Grenzen.


„Das ist eine gute Gelegenheit, um sich jetzt noch mit schönen Weihnachtskarten einzudecken und dabei gleichzeitig etwas Gutes zu tun“, freut sich Charlotte Dittrich, Programmassistentin des SI-Clubs Seeheim-Jugenheim. „Der Erlös der Spendenaktion fließt an die AG Gerechtigkeit und Teilhabe (AG GuT) im Präventionsrat Seeheim-Jugenheim, die unser Club seit vielen Jahren finanziell unterstützt.“ Die AG GuT fördert Kinder und Jugendliche aus einkommensschwachen Familien in der Gemeinde Seeheim-Jugenheim. Der Erlös bleibt also vor Ort. „Für die Gestaltung der beiden Karten konnten wir unsere Clubschwestern Matina Ackermann und Ursula Merker gewinnen. Beide Künstlerinnen haben ihre Arbeiten bereits erfolgreich ausgestellt.“ Die Karten können auch über die Website des Clubs bestellt werden unter https://www.si-seeheim-jugenheim.de/

 

Soroptimist International (SI) ist eine der weltweit größten Service-Organisationen berufstätiger Frauen mit gesellschaftspolitischem Engagement und ist in 122 Ländern vertreten. In Deutschland zählt die Organisation über 6.600 Mitglieder in 218 Clubs. Das Netzwerk feiert 2021 sein 100. Jubiläum, der Club Seeheim-Jugenheim wird 2021 zehn Jahre alt. Soroptimistinnen setzen sich ein für die Gleichstellung der Frauen in rechtlicher, sozialer und beruflicher Hinsicht, für einen höheren Anteil an Frauen in Führungspositionen, für die Verhinderung jeglicher Gewalt gegen Frauen und Mädchen und für den ungehinderten Zugang zu Bildung und Ausbildung für Frauen und Mädchen.

PRESSEINFORMATION, 23. November 2021

Soroptimist Club Seeheim-Jugenheim pflanzt Obstbäume mit NABU zum zehnten Club-Jubiläum

SEEHEIM-JUGENHEIM. Anlässlich seines zehnten Charterjubiläums stiftet der Club Soroptimist International Seeheim-Jugenheim (SISJ) 20 Obstbäume, die am vergangenen Samstag, dem 20. November, in Kooperation mit dem örtlichen NABU gepflanzt wurden. Anfang Juni hatte der Club dem NABU dazu 2.500 Euro gespendet, für Bäume samt Verbissschutz. Die Naturschützer orderten dafür 20 Obstbaumhochstämme, allesamt historische Sorten, die nun auf einer Wiese am Marienruhweg südlich von Alsbach wachsen. Gisela Dallhammer, Präsidentin von SI Seeheim-Jugenheim, freut sich besonders über die Aktion: „2021 feiern wir nicht nur unser zehntes Clubjubiläum, sondern auch 100 Jahr Soroptimist International. 1921 begann die Geschichte unsere weltweiten Frauenserviceclubs in Kalifornien mit der Rettung der legendären Redwoods. Deshalb ist das Pflanzen von Bäumen quasi in der DNA jeder Soroptimistin fest verankert. Bäume bedeuten Leben und schützen das Klima, von dem gerade Frauen weltweit in besonderer Weise abhängig sind.“

PRESSEINFORMATION, 23. November 2021

Orange Days:

Soroptimist Club Seeheim-Jugenheim fordert Ende der Gewalt gegen Frauen

Geschäfte, Kirchen und Gemeinde zeigen orange Lichter als Zeichen der Solidarität

SEEHEIM-JUGENHEIM. Der Club Soroptimist International Seeheim-Jugenheim beteiligt sich auch in diesem Jahr wieder an den Orange Days vom 25. November bis zum 10. Dezember. Ziel der weltweit von der UN ausgerufenen Kampagne ist die Beendigung der Gewalt gegen Frauen und Mädchen. Allein in Europa ist jede dritte Frau von Gewalt betroffen, unabhängig von Nationalität und Kultur.

 

„An den Orange Days machen wir 16 Tage lang auf die Benachteiligung von Frauen und geschlechtsspezifische Formen von Gewalt aufmerksam und setzen uns ein für die konsequente Umsetzung der Istanbul-Konvention“, erläutert Christine Reckmann, Vizepräsidentin des SI Clubs Seeheim-Jugenheim. „Zentrale Aktionen bei uns sind die Beleuchtung von Schaufenstern und Gebäuden sowie zwei Informationsstände auf dem Seeheimer Wochenmarkt. Wir freuen uns, dass wir zahlreiche Geschäftsleute in Seeheim-Jugenheim, die Kirchengemeinden und auch die politische Gemeinde dafür gewinnen konnten, während der Orange Days orangefarbene Lichter in ihre Fenster zu stellen und so auf das Problem „Gewalt gegen Frauen“ aufmerksam zu machen.“

 

Der Club plant zwei Informationsstände auf dem Seeheimer Wochenmarkt, an den beiden Samstagen, dem 27. November und dem 4. Dezember. Zwischen 8 und 12 Uhr stehen die Soroptimistinnen für Gespräche mit interessierten Bürgerinnen und Bürgern bereit. Außerdem bietet der Club seine „Wundertüten“ zum Verkauf an. Sie sind der Ersatz für die beliebte alljährliche Tombola beim „Advent in der Scheune“ – der wegen Corona erneut ausfällt.

Geschlechterspezifische Gewalt reicht von körperlicher und sexueller Gewalt wie Vergewaltigung, Genitalbeschneidung und Menschenhandel bis hin zu seelischer Gewalt, Gewalt im Internet und Ausgrenzung. „Das Thema liegt uns als Frauen besonders am Herzen“, betont Christine Reckmann, „und wir sind froh und stolz, dass wir hier in der Kommune so viele Mitstreiterinnern und Mitstreiter für dieses wichtige Anliegen gefunden haben.“

PRESSEINFORMATION, 19. Oktober 2021

Soroptimist Clubs der Metropolregion Rhein-Neckar finanzieren Helene Hecht-Preis

SEEHEIM-JUGENHEIM/METROPOLREGION RHEIN-NECKAR. „Wir Soroptimistinnen gratulieren dem Künstlerinnenduo Lea Langenfelder und Sophie Lichtenberg zur Verleihung des Helene Hecht-Preises 2021. Damit fördern wir Soroptimist Clubs der Metropolregion Rhein-Neckar bereits zum dritten Mal junge Künstlerinnen auf ihrem professionellen Weg“, freut sich Dr. Marianne Vollmer, Soroptimistin aus dem SI-Club Mannheim und Mitinitiatorin des Helen Hecht-Preises, den die Stadt Mannheim alle zwei Jahre über den Frauen Kulturrat und in Kooperation mit den Clubs der SI-Metropolregion verleiht.

Mit dem alle zwei Jahre ausgelobten Preis ehren Stadt und Soroptimistinnen die Mannheimer Bürgerin Helene Hecht. Sie führte einst den größten Salon in der Stadt Mannheim, förderte Kontakte zwischen den Mäzenen und den Künstlerinnen und Künstlern der Stadt. Als Jüdin wurde sie unter den Nazis verfolgt, 1940 deportiert und ermordet.

Das Preisgeld in Höhe von 3.000 Euro wird anteilig von den Soroptimist Clubs der Metropolregion Rhein-Neckar finanziert, jetzt bereit seit vier Jahren. Zur SI-Metropolregion gehören rund 400 Frauen, die sich in den elf Soroptimist-Clubs der Region zusammengeschlossen haben: Neben Seeheim-Jugenheim sind dies Frankenthal, Heidelberg, Ludwigshafen, Landau, Mannheim, Mosbach, Speyer, Weinheim, Worms und Bensheim-Heppenheim. Ein zwölfter Club in Ladenburg ist in Gründung und sucht aktuell noch engagierte berufstätige Mitstreiterinnen.

In diesem Jahr wird der Helene Hecht-Preis in der Kategorie „Theater/Performing Arts/Darstellende Kunst“ verliehen. Die Preisträgerinnen 2021, Lea Langenfelder und Sophie Lichtenberg, initiieren künstlerische Recherche-, Ausstellungs- und Performanceprojekte. „Als weltweit größtes Netzwerk berufstätiger Frauen ist die Förderung von Frauen und Mädchen unser wichtigstes Anliegen“, erklärt Marianne Vollmer. Der Preis wird am 24. Oktober in Mannheim übergeben.

PRESSEINFORMATION, 6. September 2021

Benefiz: Club Soroptimist lädt zum Pralinen-Tasting ein

SEEHEIM-JUGENHEIM. Zum Geburtstag gibt's Süßes! Auch beim Club Soroptimist International Seeheim-Jugenheim, der in diesem Jahr sein 10. Charterjubiläum feiert. Dazu veranstaltet der Club ein öffentliches Pralinen-Tasting am Freitag, dem 29. Oktober 2021, um 19 Uhr. Eingeladen sind alle Bürgerinnen und Bürger. Die Veranstaltung findet Corona-bedingt per Zoom statt.

 

Die frischen Pralinen kommen aus der Patisserie von Anna Reckmann in Frankfurt. Sie werden rechtzeitig vorab an die Adressen der Teilnehmer geliefert. Der Link zum Zoom-Meeting kommt per Mail. In einer rund einstündigen Veranstaltung präsentiert Anna Reckmann am 29.10. ihre außergewöhnlichen Kreationen.

Das Pralinen-Tasting kostet 40 Euro, jeweils zehn Euro davon fließen als Spende in die Clubprojekte von SI Seeheim-Jugenheim. Der Club hat seit seiner Gründung vor zehn Jahren gut 70.000 Euro in Bildungsprojekte für Frauen und Mädchen gespendet, zuletzt vor wenigen Wochen 4.500 Euro an die „AG Gerechtigkeit und Teilhabe“ (AG GuT) im Präventionsrat der Gemeinde Seeheim-Jugenheim.

PRESSEINFORMATION, 16. August 2021

Spende für die Bildung:

Soroptimist Club Seeheim-Jugenheim unterstützt AG GuT mit 4.500 Euro

 

SEEHEIM-JUGENHEIM. Mit 4.500 Euro unterstützt der Club Soroptimist International Seeheim-Jugenheim allein in diesem Jahr die Arbeit der AG Gerechtigkeit und Teilhabe (AG GuT) im Präventionsrat der Gemeinde Seeheim-Jugenheim. „Unser Hauptanliegen ist es, die Bildung junger Menschen zu fördern, denn Bildung ist der Schlüssel zu einem selbstbestimmten Leben“, betont Gisela Dallhammer, Präsidentin des Clubs Seeheim-Jugenheim im Netzwerk von Soroptimist International.

 

Seit 2016 fördert der Club SI Seeheim-Jugenheim die AG GuT finanziell und hat bislang insgesamt 18.000 Euro für die Bildungsarbeit in der Kommune gespendet. Verwaltet und verteilt wird das Geld über die AG GuT, Bindeglied zur AG GuT ist SI-Clubschwester Anke Höfle, Mitgründerin des Präventionsrats und der AG GuT. Finanziert wird mit dem Geld die Förderung von Kindern und Jugendlichen in Schulen und Lerngruppen. Zwischen 2017 und 2019 floss die Unterstützung der Soroptimistinnen überwiegend in Einzelförderungen. 2020 ging ein Teil des Geldes an das „Drop In“, eine Anlaufstelle für junge Eltern. In diesem Jahr fließen die SI-Spenden in die pädagogische Förderung von 50 Kindern in der „Linde“, die vom Helferkreis Asyl betreut wird. Hilfen bekommen ausschließlich Kinder aus Familien mit geringem Einkommen. Die AG GuT versteht sich dabei als Schnittstelle zwischen staatlichen Stellen, Organisationen, Vereinen und engagierten Menschen. „Die Unterstützung der AG GuT ist uns ein ganz besonderes Anliegen“, erläutert Gisela Dallhammer. „Sie hilft unbürokratisch und schnell vor allem dort, wo staatliche Förderungen nicht mehr greifen.“

 

Die Erfolge können sich sehen lassen: Viele der geförderten Kinder und Jugendlichen haben in den vergangenen Jahren ihren Schulabschluss geschafft, sind in Berufsvorbereitung oder schon in Ausbildung. Einige der geförderten Mädchen in diesem Projekt haben ein Studium begonnen und konnten mit Stipendien gefördert werden.

Die Gelder, mit denen SI Seeheim-Jugenheim die Arbeit der AG Gut maßgeblich unterstützt, stammen vor allem aus Benefizveranstaltungen des Clubs, wie dem beliebten alljährlichen Harfenkonzert „Himmelgebimmel“, aber auch aus den von SI Seeheim-Jugenheim betriebenen Ständen mit Tombola, Kranz- und Waffel-Verkauf beim „Advent in der Scheune“ und beim Martinsmarkt. „Leider sind diese Veranstaltung in den vergangenen beiden Jahren Corona-bedingt weggebrochen, aber gerade in Krisenzeiten ist der Bedarf an Hilfe groß. So haben wir im Club beschlossen, trotz aktuell fehlender Einnahmen unsere Unterstützung nicht zu kürzen, sondern unseren Sparstrumpf zu plündern“, erläutert Gisela Dallhammer. „Aber wir hoffen natürlich bald wieder auf Einnahmen, zum Beispiel am kommenden Wochenende. Dann werden wir erstmals wieder unseren Stand beim Flohmarkt der Kulturmetzgerei im Christian Stock-Stadion aufbauen. Wir verkaufen Schönes aus zweiter Hand: Handtaschen, Schals und Modeschmuck.“

 

Außerdem plant der Club am 29. Oktober ein öffentliches Pralinen-Tasting via Zoom. Auch das soll die Clubkasse wieder füllen, damit SISJ weiter helfen kann. Anmeldungen dazu sind in Kürze über die Website https://www.si-seeheim-jugenheim.de/ möglich. Der Club bereitet in diesem Jahr erstmals auch eine Weihnachtskarten-Aktion vor.

Spenden fließen dem Club auch über den eigenen Förderverein zu: „Immer öfter sammeln auch Bürgerinnen und Bürger an ihren runden Geburtstagen Geld statt Geschenke und überlassen die Einnahmen unserem Förderverein für die Unterstützung unserer Projekte“, erläutert die SI-Präsidentin. „Das freut uns sehr, denn jeder Euro zählt. Nur so können wir gezielt vor Ort und in diesem Umfang helfen. Die Spenden zeigen uns auch die Verbundenheit vieler Bürgerinnen und Bürger in der Region und wie sehr sie unsere Arbeit schätzen.“

Einen symbolischen Scheck in Höhe von 4.500 Euro über der Club Soroptimist International Seeheim-Jugenheim an die AG Gerechtigkeit und Teilhabe (AG GuT) im Präventionsrat der Kommune. Von links nach rechts: Doris Schrey (AG GuT), SI-Präsidentin Gisela Dallhammer, Anke Höfle (Soroptimist und AG GuT) sowie Claudia Schlipf-Traup (AG GuT).

Foto: Eva Reinhold-Postina

PRESSEINFORMATION, 7. Juli 2021

Soroptimist Club Seeheim-Jugenheim

vergibt erstmals Henny Koch-Preis 2021 an erfolgreiche Schülerinnen

 

SEEHEIM-JUGENHEIM. Bildung ist der Schlüssel zu einem selbstbestimmten Leben. Um die Bildung junger Mädchen und Frauen zu fördern, hat der Club Soroptimist International Seeheim-Jugenheim (SISJ) anlässlich seines zehnten Charterjubiläums den Henny Koch-Preis ausgelobt. Er wurde gestern, Dienstag, den 7. Juli 2021, erstmals vergeben, coronabedingt im kleinen, aber dennoch feierlichen Rahmen in der Aula des Schuldorfs. Preisträgerinnen sind die diesjährigen Schuldorf-Absolventinnen Friederike Biederer, Leoni Roth und Berfin Grasmik.

Der Henny Koch-Preis wird ab diesem Sommer jedes Jahr an die jeweils besten Absolventinnen der drei Schulzweige am Schuldorf Bergstraße verliehen. Der Preis ist mit insgesamt 1.500 Euro dotiert. Jede erfolgreiche Schülerin erhält einen Gutschein für ein individuelles Coaching im Wert von 500 Euro. Beste Abiturientin in diesem Jahr ist Friederike Biederer. Den besten Realschulabschluss erreichte Leoni Roth. Berfin Grasmik erhält den Henny Koch-Preis für den besten qualifizierenden Hauptschulabschluss. SISJ-Präsidentin Gisela Dallhammer gratulierte den erfolgreichen Schülerinnen zum Preis und wünschte ihnen Glück auf ihrem weiteren Weg. Gute Bildung, betonte die Club-Präsidentin, ebne Frauen den beruflichen Weg nach ganz oben.

Namenspatronin des Preises ist die Schriftstellerin Henny (Henriette) Koch, die Anfang des 20. Jahrhunderts in Jugenheim lebte und arbeitete. Ihre insgesamt 29 veröffentlichten Bücher gehören zur sogenannten Backfischliteratur und wurden im In- und Ausland verlegt, gelesen und teilweise auch verfilmt. „Henny Koch ist ein Paradebeispiel einer Frau, die sich durch Bildung und eigene Arbeit ein unabhängiges Leben aufbaute“, erklärt Präsidentin Dallhammer. „Dafür setzen wir Soroptimistinnen uns heute weltweit ein: Bildung für Frauen und Mädchen als Voraussetzung für ein selbstbestimmtes Leben.“ SI Seeheim-Jugenheim hat in den vergangen zehn Jahren seit seiner Charter gut 70.000 Euro für Frauen- und Mädchenprojekte gespendet.

Von links: Friederike Biederer erhält den Henny Koch-Preis für das beste Abitur, Leoni Roth für den besten Realschulabschluss und Berfin Grasmik für den besten qualifizierenden Hauptschulabschluss.
Von links: Friederike Biederer erhält den Henny Koch-Preis für das beste Abitur, Leoni Roth für den besten Realschulabschluss und Berfin Grasmik für den besten qualifizierenden Hauptschulabschluss.
Von links: Katrin Faust, Coachin, Sibylle van de Ree, zweite Vizepräsidentin, Friederike Biederer, beste Abiturientin, Leoni Roth, beste Realschülerin, Berfin Grasmik, bester qualifizierender Hauptschulabschluss, Gisela Dallhammer, Präsidentin.
Von links: Katrin Faust, Coachin, Sibylle van de Ree, zweite Vizepräsidentin, Friederike Biederer, beste Abiturientin, Leoni Roth, beste Realschülerin, Berfin Grasmik, bester qualifizierender Hauptschulabschluss, Gisela Dallhammer, Präsidentin.

PRESSEINFORMATION, 7. Juli 2021

Soroptimist Club Seeheim-Jugenheim 

spendet 1.000 Euro für PC-Werkstatt am Schuldorf

 

SEEHEIM-JUGENHEIM. Corona hat die Schulen vor enorme Herausforderungen gestellt, auch das Schuldorf Bergstraße. Dort hat eine engagierte Arbeitsgruppe aus drei Lehrkräften dafür gesorgt, dass auch jene Hälfte der Hauptschülerinnen und Hauptschüler, die zu Hause keinen Laptop oder PC hatten, ein Leihgerät von der Schule zur Verfügung gestellt bekam, um daran wichtige Hausarbeiten zu erledigen. Die Geräte dazu hatten Bürger und Betriebe bereits im Herbst 2020 gespendet. Gestern, Dienstag 6.7.2021, übergab der Club Soroptimist Seeheim-Jugenheim eine Spende in Höhe von 1.000 Euro an die PC-Werkstatt des Schuldorfs. Damit sollen Reparaturen und Ersatzteile bezahlt werden, denn die Hardware braucht kontinuierliche Pflege. SI-Präsidentin Gisela Dallhammer würdigte den enormen Einsatz der Lehrkräfte bei der Etablierung des PC-Angebots und betonte, die Förderung der Bildung gehöre zu den Hauptzielen von Soroptimist International.

PRESSEINFORMATION, 26. Mai 2021

Soroptimist Club Seeheim-Jugenheim

pflanzt Obstbäume mit NABU zum zehnten Club-Jubiläum

 

SEEHEIM-JUGENHEIM. Anlässlich seines zehnten Charterjubiläums am 4. Juni hat der Club Soroptimist International Seeheim-Jugenheim (SISJ) eine Reihe von Events geplant. Auftakt ist die Übergabe einer 2.500 Euro-Spende an den NABU Seeheim-Jugenheim am 1. Juni. Mit der Spende finanziert der NABU 20 Obstbaumhochstämme, historische Sorten, die gemeinsam mit SISJ im Herbst auf einer Wiese am Marienruhweg südlich von Alsbach gepflanzt werden sollen. Gisela Dallhammer, Präsidentin von SI Seeheim-Jugenheim, freut sich besonders über die Aktion, „denn 2021 feiern wir nicht nur unser zehntes Clubjubiläum, sondern auch 100 Jahr Soroptimist International. 1921 begann die Geschichte unsere weltweiten Frauenserviceclubs in Kalifornien mit der Rettung der Redwoods. Deshalb ist das Bäume pflanzen quasi in der DNA jeder Soroptimistin fest verankert.“

 

Als weiteres Highlight aus Anlass des zehnten Jubiläums hat SI Seeheim-Jugenheim den Henny Koch-Preis ausgelobt. Er wird ab diesem Sommer jedes Jahr an die jeweils besten Absolventinnen der drei Schulzweige am Schuldorf Bergstraße verliehen. Der Preis ist mit 1.500 Euro dotiert. Jede erfolgreiche Schülerin – Abiturientin, Realschülerin und Absolventin mit qualifizierendem Haupt-schulabschluss – erhält einen Gutschein für ein individuelles Coaching im Wert von 500 Euro. Namenspatronin des Preises ist die Schriftstellerin Henny (Henriette) Koch, die Anfang des 20. Jahrhunderts in Jugenheim lebte und arbeitete. Ihre insgesamt 29 veröffentlichten Bücher gehören zur sogenannten Backfischliteratur und wurden im In- und Ausland verlegt, gelesen und teilweise auch verfilmt. „Henny Koch ist ein Paradebeispiel einer Frau, die sich durch Bildung und eigene Arbeit ein unabhängiges Leben aufbaute“, erklärt Präsidentin Dallhammer. „Dafür setzen wir Soroptimistinnen uns heute weltweit ein: Bildung für Frauen und Mädchen als Voraussetzung für ein selbstbestimmtes Leben.“

 

Wegen der aktuell noch geltenden Kontaktbeschränkungen durch Corona hat der Club Soroptimist Seeheim-Jugenheim seine für den 6. Juni geplante Jubiläumsfeier auf den Herbst verschoben. Dann findet auch die Baumpflanzung mit dem NABU statt. Zum Abschluss des Jubiläumsjahres, am Abend des 29. Oktober, planen die Clubschwestern noch ein besonderes Highlight – ein Pralinen-Tasting per Zoom für alle, die in der Region und bundesweit teilnehmen möchten. „Für dieses Event konnten wir die erfolgreiche Frankfurter Patissière Anna Reckmann gewinnen“, freut sich Gisela Dallhammer. „Nachdem in den vergangenen Monaten alle Märkte ausgefallen sind und auch unser immer gut besuchtes jährliches Harfenkonzert „Himmelgebimmel“ gestrichen werden musste, hoffen wir bei diesem Benefiz auch wieder auf Einnahmen, um unsere Projekte hier vor Ort und weltweit zu unterstützen. In den vergangen zehn Jahren seit unserer Charter haben wir immerhin gut 70.000 Euro an Frauen- und Mädchenprojekte gespendet.“

Von Links: Gisela Dallhammer, Präsidentin SI Seeheim-Jugenheim, Andreas Brockmeyer NABU, Michaela Marx BUND,  Tino Westphal NABU
Von Links: Gisela Dallhammer, Präsidentin SI Seeheim-Jugenheim, Andreas Brockmeyer NABU, Michaela Marx BUND, Tino Westphal NABU
Foto: Eva Reinhold-Postina: symbolische Scheckübergabe v.l.n.r. Bürgermeister der Gemeinde Alsbach-Hähnlein, Sebastian Bubenzer, Gisela Dallhammer und Sibylle van de Ree von Soroptimist Club SJ, Tino Westphal vom NABU und Ralph Hubensack vom BUND.
Foto: Eva Reinhold-Postina: symbolische Scheckübergabe v.l.n.r. Bürgermeister der Gemeinde Alsbach-Hähnlein, Sebastian Bubenzer, Gisela Dallhammer und Sibylle van de Ree von Soroptimist Club SJ, Tino Westphal vom NABU und Ralph Hubensack vom BUND.

PRESSEMITTEILUNG, 18. Mai 2021

Soroptimist Club Seeheim-Jugenheim

Bundesverdienstkreuz für Linda Horowitz

 

Stolz sind wir auf unsere Clubschwester Linda Horowitz: Im April 2021 hat ihr der Bundespräsident das Verdienstkreuz am Bande verliehen. Pastpräsidentin Anke Höfle hatte die Auszeichnung im Namen des Clubs beantragt. Linda ist Gründungsmitglied von SI Seeheim-Jugenheim. 1980 kam die Musikerin aus den USA zum Aufbaustudium nach Deutschland. Sie blieb und wurde die erste Chordirektorin am Stadttheater Heidelberg, dann Kapellmeisterin am Staatstheater Kassel. Seit 1993 unterrichtete sie 25 Jahre lang angehende Chor- und Orchesterdirigentinnen und -dirigenten im Fach Ensemble-Leitung an der Akademie für Tonkunst Darmstadt. Linda engagiert sich für Frauen in der Musik. Eine Herzensangelegenheit ist ihr die Wiederbelebung jüdischer Musik vergessener Komponistinnen. Unser Club verdankt Linda viele Benefizveranstaltungen, wie das Harfenkonzert „Himmelgebimmel“, eine Bühne für junge Menschen.

Foto: Jürgen Buxmann
Foto: Jürgen Buxmann

PRESSEINFORMATION, 18. Mai 2021

Soroptimist Club Seeheim-Jugenheim

lässt sich Pralinen auf der Zunge zergehen

 

Ganz klar: Zum Geburtstag gibt’s was Süßes! SI Seeheim-Jugenheim feiert in diesem Jahr sein zehntes Charterjubiläum. Erstes Event einer Reihe von Veranstaltungen, die der Club sich und den Bürgern vor Ort gönnt, war eine Pralinen-Degustation. Natürlich online! Die Pralinen kreierte Patissière Anna Reckmann, Tochter einer Clubschwester. Korrekt muss es eigentlich heißen: Dr. Anna Reckmann, denn die junge Frau hatte als promivierte Chemikerin bereits die ersten Sprossen der Karrieresprossen erfolgreich erklommen, als sie sich entschied, doch noch ihr heimliche Leidenschaft zum Beruf zu machen. Anders als mancher Autodidakt zog sie dazu nach Paris und lernte das Handwerk von den Meistern der Schokolade. Seit einigen Jahren betreibt sie nun erfolgreich ihre eigene Pâtisserie in Frankfurt am Main. Die Mitglieder und Freunde von SI Seeheim-Jugenheim freuen sich, dass Anna Reckmann das außergewöhnliche Tasting am Rande ihres beruflichen Alltags möglich machte.

Die Degustation war perfekt vorbereitet: Im Vorfeld bekam jede Clubschwester die Pralinen per Post und den Zoom-Link per Mail. Ausnahmsweise mal Kür statt Pflicht am Bildschirm! Für alle überraschend war das vielfältige Geschmackserlebnis: Wie korrespondiert Aprikose mit schwarzem Sesam? Passen Rosmarin und Olivenöl zu Schokolade? Ja, sie tun’s! Und wie harmoniert Fleur de Sel mit kräftiger venezolanischer Schokolade? Daneben gab es auch Klassiker, aber stets aus hochwertigen Zutaten, deren Herkunft Anna Reckmann detailliert beschrieb. Die Pralinen-Degustation – so die einhellige Meinung der teilnehmenden Clubschwestern – war etwas ganz Besonderes und soll deshalb wiederholt werden. Unser Club konnte Anna Reckmann dafür gewinnen, exklusiv mit SISJ ein größeres Pralinen-Tasting anzubieten, zu dem alle interessierten Sorores eingeladen werden. Und zwar im Herbst, wenn der Versand edler Schokolade bei niedrigen Temperaturen problemlos möglich ist. Wir laden heute schon dazu ein.

Save the date: Pralinen-Tasting mit SI Seeheim-Jugenheim am Freitag, dem 29. Oktober 2021 um 19 Uhr.

 

PRESSEINFORMATION, 8. März 2021

Soroptimist Club Seeheim-Jugenheim

verleiht Menschenrechtstafel an Sterntaler-Lädchen

 

SEEHEIM-JUGENHEIM. Anlässlich des Weltfrauentags am 8. März verleiht der Club Soroptimist International Seeheim-Jugenheim die „Menschenrechtstafel“ an das Sterntalerlädchen in Seeheim. „Seit zehn Jahren setzen sich Frauen in Seeheim für das Sterntaler-Lädchen ein. Das ehrenamtliche Projekt wurde 2011 ins Leben gerufen, genau wie unser Club Soroptimist International Seeheim-Jugenheim“, erläutert Gisela Dallhammer, amtierende Präsidentin des Seeheim-Jugenheimer SI-Clubs. „Aber nicht allein deshalb führen wir uns diesem Projekt verbunden, sondern vor allem, weil sich hier Frauen für Frauen einsetzen.“ Im Sterntaler-Lädchen, das aus der AG GuT hervorgegangen ist und das die Arbeiterwohlfahrt Seeheim betreibt, können bedürftige Familien Kleidung, Haushaltswaren, Spielsachen, Kinderbetten und Kinderwagen bekommen, die von Bürgern gespendet wurden. Die Zielgruppen sind Familien mit kleinem Budget und Migrantenfamilien. „Mit ihrer ehrenamtlich Arbeit und dem niederschwelligen Angebot setzen sich die Frauen im Sterntaler-Lädchen tagtäglich für die Wahrung der Menschenrechte ein und für den würdevollen Umgang miteinander. Dieses außergewöhnliche und selbstlose Engagement möchten wir mit unserer „Menschenrechtstafel“ auszeichnen“, erklärt Gisela Dallhammer.

 

Die „Menschenrechtstafel“ nimmt Bezug auf die ersten drei Artikel des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland. In Artikel 1 steht: „Die Würde des Menschen ist unantastbar.“ In Artikel 2 werden unter anderem die freie persönliche Entfaltung und die körperliche Unversehrtheit jedes Menschen durch den Staat garantiert. In Artikel 3 bürgt die Bundesrepublik für die Gleichberechtigung von Männern und Frauen.

 

„Das alles sind zentrale Anliegen von Soroptimist International“, betont Gisela Dallhammer. „Wir setzen uns in unserem weltweiten Netzwerk für die Selbstbestimmung von Frauen und Mädchen ein, für Gleichberechtigung, für den Zugang zu Bildung und gegen Gewalt an Frauen.“ Die Menschrechtstafel wird seit rund zehn Jahren von den Soroptimist-Clubs der Metropolregion Rhein-Neckar verliehen, zu denen SI Seeheim-Jugenheim gehört. Empfänger der „Menschenrechtstafel“ sind neben Schulen vor allem Institutionen und Vereine, die sich für Menschen einsetzen und den würdevollen Umgang miteinander. Am Tag der Menschenrechte, dem 10. Dezember 2020, hatte SI Seeheim-Jugenheim eine „Menschenrechtstafel“ an das Frauen- und Familienzentrum SzenenWechsel verliehen.

 

Soroptimist International (SI) ist eine der weltweit größten Service-Organisationen berufstätiger Frauen mit gesellschaftspolitischem Engagement und ist in 122 Ländern vertreten. In Deutschland zählt die Organisation über 6.600 Mitglieder in 218 Clubs. Das Netzwerk feiert 2021 sein 100. Jubiläum, der Club Seeheim-Jugenheim wird 2021 zehn Jahre alt. Soroptimistinnen setzen sich ein für die Gleichstellung der Frauen in rechtlicher, sozialer und beruflicher Hinsicht, für einen höheren Anteil an Frauen in Führungspositionen, für die Verhinderung jeglicher Gewalt gegen Frauen und Mädchen und für den ungehinderten Zugang zu Bildung und Ausbildung für Frauen und Mädchen.