Weitere Infos unter:

SI Orange Days
Info-Flyer SI Orange_Days_2020.pdf
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Herzlich Willkommen!

Wer ist Soroptimist International: 

SI ist die weltweit größte Service-Organisation berufstätiger Frauen.

Wer wir sind:

Der Club Soroptimist International Seeheim-Jugenheim (SISJ) ist der 197. Club in Deutschland und wurde am 4. Juni 2011 gechartert. Die Mitglieder des Clubs SI Seeheim-Jugenheim treffen sich seit Herbst 2008 regelmäßig am ersten Mittwoch des Monats im Clublokal „Darmstädter Hof“ in Seeheim-Jugenheim.

Was wir tun:

Soroptimist International ist ein parteipolitisch neutraler Service-Club, der sich im Zusammenhang mit seinem gesellschaftspolitischen Auftrag auf internationaler, nationaler und lokaler Ebene für Hilfsprojekte einsetzt. Der Club Seeheim-Jugenheim bearbeitet mehrere Projekte in unterschiedlichen Arbeitskreisen. Unsere Projekte finden Sie hier. 

Wer wir sind - und was wir tun! Unser Club-Flyer
Club-Flyer Soroptimist International SJ
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Beratung beim Hilfetelefon "Gewalt gegen Frauen"

Eine wichtige Anlaufstelle für Betroffene von häuslicher Gewalt und Menschen, die helfen wollen, ist das vom BMFSFJ geförderte Hilfetelefon "Gewalt gegen Frauen". Das Hilfetelefon ist unter der kostenlosen Nummer 08000 116 016 rund um die Uhr zu erreichen - anonym und barrierefrei - und bietet in deutscher Sprache und in 17 Fremdsprachen telefonische Beratung für gewaltbetroffene Frauen, für Menschen aus dem sozialen Umfeld und für Fachkräfte an. Über www.hilfetelefon.de ist außerdem eine Onlineberatung möglich.

 

Die Stolpersteine in Seeheim-Jugenheim glänzen wieder

Am 6. November war es wieder soweit: Wir entfernten den Schmutz,der sich inzwischen wieder auf den Stolpersteinen angesammelt hat, und nun glänzen sie wieder.

Die kleinen Namenstafeln, die an die in der Nazizeit verfolgten und ermordeten jüdischen Bürger erinnern, bestehen aus Messing. Im Laufe des Jahres stumpfen sie ab und werden unleserlich. Erinnerung muss aber sichtbar sein, um lebendig zu bleiben.

Neues aus Sri Lanka

Das Jahr 2020 war auch in Sri Lanka geprägt von COVID 19.

 

Wir – der Vorstand von CHANCE - waren noch vor dem ersten lockdown im Frühjahr in Sri Lanka und haben bei unseren Kontrollen gesehen, dass die Spendengelder unserem Auftrag entsprechend bei den unterprivilegierten Mädchen angekommen sind: die Mädchen gehen regelmäßig zur Schule, sie werden in den Heimen versorgt mit Nahrung und Kleidung, sie erhalten auch die notwendige medizinische Versorgung und auch der Nachhilfeunterricht am Nachmittag ist finanziell sicher gestellt. Wir müssen immer wieder feststellen, dass dieser Nachhilfeunterricht sehr wichtig für unsere Mädchen ist, gibt er ihnen doch die Chance, ihre Leistungen so zu verbessern, dass sie ihren Fähigkeiten entsprechend einen Beruf wählen können, der höhere Anforderungen an sie stellt. Deshalb ist unser finanzielles Augenmerk ganz besonders auf diesen Nachhilfeunterricht gerichtet, um den Mädchen eine günstige Ausgangsbasis zu geben.

 

Aufgrund des lockdowns wurden die Kinder aus unseren Projekten zu ihren Familien zurückgeschickt, sofern Familienangehörige in der Lage waren, die Kinder zu versorgen. Nach Beendigung des lockdowns kamen die Kinder teilweise zurück, neue Kinder, insbesondere junge Mädchen, wurden eingewiesen. Deshalb müssen wir neue Spielgeräte erwerben wie Schaukeln, Wippen, Balancebalken etc., die dazu beitragen sollen, die Koordination zu fördern und Spaß an der Bewegung zu haben. Zurzeit ist erneut ein vollständiger lockdown verordnet worden, die Dauer ist nicht bekannt.

 

Wir bedanken uns ganz herzlich für die großzügige Spende und würden uns freuen, wenn wir auch weiterhin Ihre Unterstützung erhalten, um die Mädchen so unterstützen zu können, dass sie eine gute Chance in ihrem Leben bekommen.

 

Neues aus der Mongolei

Unser Motto hier: Weil schon so viel Arbeit im Filzen steckt, sollte jeder sein Bestes geben, um die schönsten Ergebnisse zu bekommen. Und das Allerschönste: Jeder Filz ist eine Botschaft aus der Mongolei. Und die Mongolei wird dadurch als Filzland wieder bekannt werden...

Die Bilder zeigen u. a. das gemeinschaftliche Filzen anlässlich einer Jurten Herstellung.
Unsere Filzfrauen arbeiten in Gruppen, das ist seit alters Tradition. Die Heimarbeit ist auch ein Aspekt, dient sie doch dem Erhalt des Existenzminimums, besonders eben auf dem Land und bei alleinerziehenden Frauen.
Der Filz ist für eine neue Jurte, die geweiht wird. Und hier sehen wir letzte Arbeiten an den Seilen und den Nähten. Arbeit der Frauen, Stärkung des Zusammenhalts. Die Jurte ist für die Hochzeit, ein neues Leben, das anfängt. Ohne diese Filzarbeiten kein Leben. Nach der Arbeit wird gefeiert, gegessen, getrunken und gesungen.

Anmerkung zu 2020: Der Corona-Virus bedroht derzeit besonders die Mongolei, die als eines der gefährdetsten Länder, in unmittelbarer Nachbarschaft zu China, gilt. Das Land ist völlig abgeriegelt, keine Flüge nach Japan, Korea, Vietnam, Thailand und natürlich nach China. die Hautstadt ist abgeriegelt, keine Verbindung zum weitläufigen Land.
Filz war und ist weiterhin eine Hoffnung, wenigstens sich selbst zu erhalten und weiter leben zu können. Und wir leisten Hilfe und Unterstützung, wo sonst keine hinkommt.

Mehr unter: Traditionelles Filzhandwerk in der Mongolei...