SI Seeheim-Jugenheim unterstützt syrische Flüchtlingskinder in der Türkei

Bildung ist der Schlüssel zu einem selbstbestimmten Leben. Wer in der Kindheit und Jugend keine Schule besuchen kann, der bleibt oft sein Leben lang in prekären Verhältnissen. Besonders hart betroffen sind Kinder auf der Flucht. Sie müssen oft Jahrelang auf Unterricht verzichten. Dramatisch ist die Situation der syrischen Jugend: Das Land, das noch zu Beginn dieses Jahrzehnts ein gutes Bildungssystem hatte, lebt im Bürgerkrieg. Das Ende ist nicht absehbar. Millionen Syrer sind vertrieben, 2,8 Millionen haben Zuflucht in der Türkei gefunden. Nur rund zehn Prozent von ihnen sind in offiziellen Flüchtlingslagern untergekommen, die überwiegende Mehrheit lebt in den in großen Städten wie Istanbul oder Ankara oder in ländlichen Regionen im Südosten des Landes. Viele Kinder konnten jahrelang keine Schule besuchen, denn es ist fast unmöglich für sie, die Schule zu erreichen: Die Wege waren unsicher und weit, die Schulbusse unerschwinglich teuer.

Damit hier keine verlorene Generation heranwächst, engagierten sich die Welthungerhilfe und die deutschen Soroptimist-Clubs zwischen 2014 und Ende 2017 in der Südosttürkei für Bildungs- und Schulprojekte. SI Seeheim-Jugenheim beteiligte sich mit Spenden von mehreren tausend Euro.

Hier die Details zum erfolgreichen Projekt - https://www.soroptimist.de/schulen-fuer-syrische-fluechtlingskinder/schulprojekt-in-der-provinz-mardin/

 

Hier bedankt sich Bärbel Dieckmann, seit 2008 Präsidentin der Welthungerhilfe, sich bei den Soroptimistinnen für 300.000 Euro Spenden und die gute Zusammenarbeit. Die deutsche SI-Clubs kooperieren seit bald drei Jahren mit der WHH und unterstützen Schulen für syrische Flüchtlingskinder in der Türkei:

https://www.facebook.com/SIFluechtlingsschulen/videos/1410357395714228/