Spenden Sie für die Ukraine!

Liebe Freundinnen und Freunde unseres Clubs Soroptimist Seeheim-Jugenheim,

 

wir alle kennen die schrecklichen Fernsehbilder vom Krieg in der Ukraine. Wir von SI Club Seeheim-Jugenheim wollen helfen, wo es nur geht. Zwei Transporte mit Medikamenten und zwei weitere Transporte mit Babysachen wie beispielsweise Babynahrung, Windeln, Mützchen und Frauenhygieneartikel haben wir bereits zusammengestellt und sicher in der Ukraine gebracht. Ukrainische Ärzte aus dem Klinikum Darmstadt haben darüber hinaus um Hilfe gebeten. Auch hierfür sammeln wir, kaufen medizinisches Equipment und übergeben das diesen Ärzten, die es auf den Weg nach Lviv (ehemals Lemberg) ins dortige Krankenhaus und zu weiteren ortsansässigen Verteilstellen bringen. Unsere Clubschwestern vom Club Lviv haben uns ebenfalls um Hilfe gebeten.

Wir bestellen alle Hilfsgüter direkt und lassen sie über seriöse Transportwege in die Ukraine transportieren.

Alle, die spenden möchten, können dies direkt über unseren Förderverein vornehmen:

Förderverein Soroptimist International Seeheim-Jugenheim e.V.

Volksbank Darmstadt

IBAN: DE51 5089 0000 0060 1226 01

Verwendungszweck: Ukraine

 

Spendenquittungen:

Für Spenden über 300 €, die für Hilfslieferungen an die Ukraine oder für Geflüchtete aus der Ukraine bestimmt sind, kann unser Förderverein Spendenquittungen ausstellen. Hierfür benötigen wir die Namen und Adressen der Spender*innen, entweder direkt auf dem Überweisungsträger oder per E-Mail an die Kassenführerin des Fördervereins:

ackermann@ackermann-keil.com

Alle anderen können ihre Spenden bis zu einem Betrag von 300 € ohne Spendenbescheinigung beim Finanzamt geltend machen.

 

Spendenüberweisungen:

Wir freuen uns über jeden Euro, der gespendet wird, denn Hilfe ist dringend notwendig! Jeder Betrag kommt direkt an, denn wir vom SI Club Seeheim-Jugenheim arbeiten alle ehrenamtlich, kaufen durch gute persönliche Kontakte oftmals sehr günstig ein, und es entstehen auch keine Kosten für Verwaltungstätigkeiten. Das garantieren wir! Bitte helfen Sie, denn Hilfe ist dringend erforderlich!

Lieben Dank an alle bisherigen und künftigen Spenderinnen und Spender. Nur mit Ihrer Hilfe können wir gemeinsam etwas Gutes tun!

 

Herzliche Grüße

Gisela Dallhammer, Präsidentin Club Soroptimist International Seeheim-Jugenheim

Jutta Koop, Vorsitzende des Fördervereins SI Seeheim-Jugenheim e.V.

Überblick über unsere Hilfe für die Ukraine

Anfang März 2022, kurz nach dem Überfall Russlands auf die Ukraine, kaufen und verschicken zunächst einzelne Clubschwestern von SI Seeheim-Jugenheim, Ärztinnen, erstmals Medikamente und Babyartikel in die Ukraine. Spontan schließen sich weitere Clubmitglieder an, und so gehen schon am ersten Märzwochenende zwei Transporte über Polen in die Ukraine. Verschickt werden Medikamente, Verbandsmaterial, Schmerzmittel, Kompressen, Fiebermittel und Antibiotika sowie Windeln, Babynahrung, Fläschchen, Feuchttücher und Hygieneartikel für Mütter und Babys. Alles in allem Spenden für rund 3.000 Euro. Kurz darauf folgt ein zweiter Transport gleichen Umfangs. Der Club arbeitet von Anfang an eng mit ukrainischen und polnischen Ärzten in Südhessen zusammen, die Bedarfslisten führen und die Transporte der Güter in die Ukraine organisieren.

 

Schnell kristalliert sich heraus: Vor allem an der Front wird medizinische Hilfe benötigt. Die ukrainischen Partner wünschen sich Notfallkoffer für Trauma-Patienten. Diese Rucksäcke, Standausrüstung deutscher Notärzte, sind auf dem Markt rar und aktuell nicht zu haben. Die Clubschwestern von SI Seeheim-Jugenheim ordern daraufhin leere Notfall-Rucksäcke, bestücken sie individuell und passen den Inhalt dabei auch gleich an die speziellen Bedürfnisse an der Front in der Ukraine an. Die Beschaffung der Materialien ist problematisch. Oberste Priorität haben Tourniquets, Infusionen, Beatmungsbeutel und Verbandsmaterial für schwere Verletzungen. Vor allem Tourniquets sind in Deutschland fast nicht zu bekommen. Dabei handelt es sich um Aderpressen zum Abbinden von Venen und Arterien nach Verletzungen. Sie werden in der Ukraine an der Front benötigt; hierzulande gehören sie längst nicht mehr zur standardmäßigen Ausrüstung der Notärzte. Die ersten Notfallrucksäcke gehen Anfang April Richtung Ukraine. Der zweite Schwung folgt Mitte April.

 

Wie stets in den vergangenen Wochen so geht auch dieser Transport wieder über eine bewährte Kontaktfrau, eine junge Ärztin mit polnischen Wurzeln aus dem benachbarten Kreiskrankenhaus. Ihr Mann stellt einen LKW zur Verfügung und bringt die Hilfsgüter nach Polen. Ihr Vater ist stellvertretender Landrat des Kreises Kedzierzyn-Kozle in Polen, in der Woiwodschaft Oppeln. Er sorgt für das Umladen der Fracht auf kleinere, unauffälligere Fahrzeuge und den Weitertransport der Hilfsgüter in die Ukraine – mal nach Lviv, mal nach Mariupol, mal nach Charkiw und an die Front. Anfang April schickt die Spitze des Kreises Kedzierzyn-Kozle eine bewegende Dankesbotschaft an den SI-Club Seeheim-Jugenheim.

 

Der Bedarf ist groß, deshalb sammeln die Clubschwestern Spenden im Freundeskreis über den clubeigenen Förderverein. Die Presse vor Ort berichtet ausführlich, was spendenwillige Bürger auf die Aktionen aufmerksam macht. Der Club gewinnt auch benachbarte Sorores für seine Ukraine-Hilfe: SI Ingelheim spendet 5.000 Euro für den Kauf von Rucksäcken, SI Ludwigshafen gibt weitere 3.500 Euro. SI Mannheim unterstützt die Aktionen mit 3.280 Euro. Stand 25. März hat SI Seeheim-Jugenheim 23.000 Euro für seine Ukraine-Hilfe zusammen. Der SID-Hilfsfonds stellt weitere 11.000 Euro für den Kauf weiterer Rucksäcke zur Verfügung. Auch die Spenden, die bei einer Mahnwache in Seeheim-Jugenheim für die Ukraine gesammelt werden, fließen zur Hälfte an den SI-Club. Daraus entsteht ein weiteres Hilfsangebot für geflüchtete Frauen aus der Ukraine vor Ort. Der Club kauft unter anderem mehrere Dutzend Schulmäppchen, bestückt sie und verteilt sie Anfang April an geflüchtete Schülerinnen und Schüler aus der Ukraine. Auch an der Organisation der regelmäßigen Treffen der Geflüchteten in den Räumen der Kirchengemeinde beteiligen sich die Sorores aktiv und regelmäßig.

 

Im Juni 2022 geht ein weitere Transport Richtung Ukraine: Neben Windeln und Fertignahrung vor allem 50 von 150 dringend benötigten Tourniquets. Die restlichen 100 werden einige Wochen später übergeben, nachdem sie wieder lieferbar sind. Insgesamt sind bis dahin über 46.000 Euro Spenden für die Ukrainehilfe des Clubs zusammengekommen. Gut 23.000 Euro sind bereits beschlussgemäß wieder ausgegeben. Allein die bisher bestückten 16 Notfallrucksäcke schlagen mit über 18.000 Euro zu Buche. Weitere Hilfslieferungen werden für den Herbst vorbereitet … denn der Krieg dauert an.

Unter Ärztinnen: Übergabe der Notfallrucksäcke für Traumapatienten an Menschen, die wissen, was gebraucht wird und wie die Hilfslieferungen nach Lviv, Mariupol oder Charkiw kommen…

Wir sagen Danke!

Unsere Clubschwester Charlotte Dittrich brachte am 7. Juni 22 weitere Spenden für die Ukraine nach Walldorf. Diesmal handelte es sich um die Spenden einer Darmstädterin. Sie hatte vor allem Windeln für Groß und Klein und reichlich Fertignahrung für Kleinkinder besorgt und uns gebeten, diese Spenden weiterzuleiten.

Zusätzliche schickten wir 50 von 150 dringend benötigten Tourniquets in die Ukraine. Die restlichen 100 werden später übergeben. Sie sind aktuell nur sehr schwer zu bekommen. Tourniquets sind Aderpressen zum Abbinden von Venen und Arterien nach Verletzungen. Sie werden in der Ukraine vor allem an der Front benötigt.

Wie stets in den vergangenen Wochen so ging auch dieser Transport wieder über unsere bewährte Kontaktfrau Dr. Karolina Giehsmann-Schäfer.

EINE GANZ BESONDERE DANKSAGUNG

Heute haben wir eine besondere Danksagung für unsere Hilfsaktivitäten erhalten. Der Krieg tobt in der Ukraine und immer mehr Gräueltaten werden bekannt. Dennoch fanden der Landrat Pawel Maselko und sein Stellvertreter Józef Grisman des Kreises Kedzierzyn-Kozle in Polen bei Oppeln Zeit, uns zu danken. Jozef Gisman ist der Vater von Dr. Karolina Giehsmann-Schäfer, Ärztin mit ukrainischen Wurzeln am Kreiskrankenhaus Heppenheim und unsere Kontaktperson für die medizinischen Spenden. Ihr Mann fährt die Spenden regelmäßig von Walldorf nach Kedzierzyn-Kozle, wo sie auf kleinere Fahrzeuge umgeladen werden.

Zuletzt hatten wir jetzt gefüllte Notfallrucksäcke übergeben. Jozef Gisman fährt dann mit den Spenden jede Woche einmal nach Lviv und bringt u.a. die Spenden dorthin. Diese Danksagung ist zugleich eine Bestätigung, dass unsere medizinischen Hilfsgüter, aber auch Baby- und Frauenhygieneartikel angekommen sind. Sie wurden zunächst an das Regionale Uniklinikum in Lemberg weitergeleitet und von dort aus weiterverteilt. So kam ein Teil der Spenden den Einwohnern von Kalusz und Winnica, aber auch den Bewohnern der vom Krieg direkt betroffenen Gebiete zugute.

Diese Danksagung möchten wir auch gerne an alle unsere Spenderinnen und Spendern weiterleiten und sagen unserseits DANKE: Ohne Ihre großzügigen Spenden könnten wir nicht diese Menge an Hilfsgütern in die Ukraine bringen lassen!

Und es spornt uns an, nicht mit unseren Aktivitäten nachzulassen und weiter Transporte mit Hilfsgütern auf den Weg zu bringen.

 

6.6.2022

Die Berichterstattung über „Unsere Hilfe für die Ukraine“ veranlasste eine Darmstädterin mit Familie zu einer großzügigen Spende: Die Darmstädterin kaufte auf eigene Initiative u.a. Schulsachen, Babygläschen, Inkontinenzwindeln verschiedener Größen, Rücksäcke, Damenbinden und Tampons sowie Krankenunterlagen im Gegenwert von 1.200 Euro und stellte sie uns für unsere Transporte in die Ukraine zur Verfügung. Alle diese Dinge werden dort dringend benötigt.

Danach hatte sich die Darmstädterin im Vorfeld bei uns genau erkundigt. Wichtig war ihr nicht nur Geld zu spenden, sondern aktiv etwas tun. Am 26. Mai 2022 übergab sie, unterstützt von ihrem Ehemann und Sohn, die Spenden an unsere Präsidentin Gisela Dallhammer und unserer Clubschwester Angela Colvin mit Sohn von SI Seeheim-Jugenheim. Die Hilfsgüter sind nun auf dem Weg in die Ukraine - wie meist in den vergangenen hundert Tagen auf dem bewährten Weg über unsere Kontaktfrau Dr. Karolina Giehsmann-Schäfer vom Klinikum Heppenheim.
Wir danken der Spenderin und ihrer Familie herzlich für ihre großartige Unterstützung!

4.April 2022

Notfallrucksäcke für schwer verletzte Patienten brauchen ukrainischen Ärzte aktuell ganz dringend. Unsere Ärztinnen von SISJ haben nun genau nach den Anforderungen der ukrainischen Kollegen die Medikamente gekauft und die Rucksäcke selbst zusammen gepackt. Nun gehen sie auf die Reise… Wieder einmal ganz herzlichen Dank an alle, die diese Hilfe mit ihren Spenden über unseren Förderverein möglich machen! Ganz herzlichen Dank auch an die Firma Medida aus Groß-Rohrheim und an die Apotheke am Röhrwerk (Enrico Kappus) für ihre schnelle fachkundige und organisatorische Hilfe!

Spenden aus der Nachbarschaft

Seit Anfang März kaufen und verschicken die Clubschwestern von SI Seeheim-Jugenheim medizinisches Gerät, Medikamente und Babyartikel in die Ukraine. Rund 23.000 Euro sind inzwischen auf dem Spendenkonto unseres Clubs eingegangen, darunter viele großzügige Spenden von Bürgerinnen und Bürgern, für die wir uns herzlich bedanken!

Der Club arbeitet beim Zusammenstellen der Hilfslieferungen eng mit ukrainischen Ärzten hier in Südhessen zusammen, die sowohl die Bedarfslisten führen, als auch die Transporte der Güter in die Ukraine organisieren. Weil das bislang sehr gut läuft, haben sich nun die SI-Clubs Ingelheim und Ludwigshafen unserer Aktion angeschlossen: SI Ingelheim spendete 5.000 Euro für die Ukrainehilfe des Clubs Seeheim-Jugenheim, SI Ludwigshafen weitere 3.500 Euro. Am Freitag, dem 25.3., übergaben die Präsidentinnen Beate Rösch-Kießl vom Club Ingelheim und Petra Reuschenbach von SI Ludwigshafen symbolisch die Schecks an SISJ-Präsidentin Gisela Dallhammer.

Weiter...

Ein ganz herzliches Dankeschön an alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Mahnwache am 25.03.2022, die so fleißig gespendet haben.

Die 2. Mahnwache wurde wieder initiiert durch die politischen Fraktionen in der Gemeindevertretung. Unterstützung erhielten sie durch die evangelische und katholische Kirche aus der Gemeinde und durch unseren Soroptimist Club Seeheim-Jugenheim. Sie fand vor dem Rathaus in Seeheim statt. Eine Ukrainerin berichtete sehr bewegend über ihre Flucht. Wie bei der 1. Mahnwache ging ein Spendenglas herum und es wurden 1.500 € an Spenden eingesammelt. Die eine Hälfte geht an die Ukraine Nothilfe des Darmstädter Vereins „Partnerschaft Deutschland-Ukraine/Moldova e.V.“ und die andere Hälfte an unseren Club. Hierfür bedanken wir uns ganz herzlich und werden damit unser ukrainisches Engagement fortsetzen. 

Wochenende 5./6. März 2022: Die ersten Sachspenden sind unterwegs. Unsere erste Medikamentenlieferungen befinden sich seit Samstag auf dem Weg nach Polen, dank der Vermittlung von Hanna Demchenko aus Ober-Ramstadt. Die Pakete mit dem Babybedarf sind seit heute ebenfalls auf den Weg gebracht worden.

Dr. Karoline Giehsmann-Schäfer, Ärztin (mit ukrainischen Wurzeln) am Krankenhaus in Heppenheim macht das möglich. Gemeinsam mit ihrem Ehemann organisiert sie den Transport. Zunächst wurden die Lieferungen von uns nach Heppenheim gebracht, danach in einer Wäscherei in Walldorf gesammelt und umgepackt. Morgen fährt der Ehemann von Karoline Giehsmann-Schäfer den 40-Tonner selbst nach Oppeln, wo ihre Eltern wohnen. Dort werden die Spenden umgeladen in kleinere LKWs, die unaufälliger sind als der große Transporter und damit hoffentlich sicherer vor feindlichem Beschuss. Von Oppeln fahren die Wagen nach Lemberg ins Krankenhaus, wo die Spenden dann verteilt werden. Wir hoffen, alles geht gut und warten auf die Erfahrungen unserer Mitstreiter. Inzwischen bereiten wir weitere Transporte vor, wir haben Anfragen von ukrainischen Ärzten für konkrete Lieferungen.

 

Transport von Heppenheim nach Lemberg
Transport von Heppenheim nach Lemberg

Freitag, 12. März 2022:

Zunächst erst einmal herzlich Danke an alle, die in den vergangenen Tagen großzügig an unseren Förderverein gespendet haben und so "Unsere Hilfe für die Ukraine" weiterhin möglich machen! Danke!

Die beiden Transporte vom vergangenen Wochenende, von Ober-Ramstadt und Heppenheim aus, sind gut in Lemberg angekommen.

Und hier, was wir aktuell mit Ihren und Euren Spenden machen: Heute, am 12. März, haben wir einen weiteren Hilfstransport auf den Weg gebracht. Er besteht aus mehreren Kisten. Sie tragen alle unser soroptimistisches Symbol, die Eulalia. In die Kisten haben wir einmal Arzneimitteln und medizinische Produkte im Wert von 1.500 Euro gepackt und dann alles, was junge Mütter brauchen, die gerade entbunden haben für noch einmal 850 Euro. Das sind vor allem Babynahrung, Windeln, warme Babykleidung für den ukrainischen Winter, aber auch Milchpumpen und Stilleinlagen. Dazu haben wir viele Drogeriemärkte an der nördlichen Bergstraße abgeklappert. Sehr ärgerlich nämlich: Auch für Spendenaktionen dürfen wir nur "haushaltsübliche Mengen" einkaufen, sprich drei Stück pro Produkt. Größere Mengen müssen vorbestellt werden, was jetzt zu lange dauert. Wir lernen also wieder etwas dazu. Sehr schön dagegen: Der Drogeriemarkt Müller schenkt uns nach dem Einkauf noch zwei große Kisten mit vielen Päckchen Lebkuchen, die noch von Weihnachten übrig sind. Die Ware ist tadellos. Die leckeren Kalorien werden in der Ukraine dringend gebraucht.

Wieder beginnt die Reise unserer Spendenkisten am Krankenhaus in Heppenheim, führt über die Wäscherei von Karolinas Mann in Walldorf und von dort über Polen in die Ukraine. Die Lieferung ist gesplittet: Ein Teil geht per LKW nach Krakau und von dort mit dem Zug nach Kiev. Der andere Teil der Ladung, vor allem Medizinprodukte, wird wieder von Walldorf nach Kędzierzyn gebracht. Von dort versuchen befreundete Unternehmer die Spenden dann nach Mariupol und Charkiv zu bringen. Wir drücken die Daumen, dass es auch diesmal wieder alles gut geht und alle Fahrerinnen und Fahrer sicher ans Ziel kommen! Wir halten Sie und Euch auf dem Laufenden.

 

1. Märzwoche 2022: Angesicht der schrecklichen Bilder aus der Ukraine versucht unsere Präsidentin, Kontakt mit dem SI-Club Lviv (Lemberg) aufzunehmen. Es gelingt mit etwas Verzögerung, denn im Luftschutzkeller können die ukrainischen Clubschwestern keine Nachrichten empfangen. Für uns an der Bergstraße ist das surreal… Die Lemberger Clubschwestern sind froh über die Anteilnahme und angebotene Hilfe. Auf unsere Anfrage hin mailten sie uns eine lange Liste mit benötigten Hilfsgütern. Manches können wir nicht liefern, wie beispielsweise Schutzwesten, aber Medikamente können wir besorgen!

Einige unserer Clubschwestern sind Ärztinnen, sie wissen, was gebraucht wird und wo sie es bekommen. Außerdem haben sie berufliche Kontakte zu polnischen und ukrainischen Ärztinnen und Ärzten, die in Deutschland arbeiten und ihrerseits enge Kontakte zu Kollegeninnen und Kollegen in die Ukraine unterhalten. Über diese sehr persönlichen Verbindungen verschicken wir aktuell Medikamente, Verbandsmaterial, Schmerzmittel, Kompressen, Fiebermittel und Antibiotika.

Der erste Transport geht ab Ober-Ramstadt über Polen in die Ukraine. Ein zweiter Transport startet in Heppenheim. Er bringt dringend benötigte Babynahrung, Windeln, Babyflaschen, Feuchttücher sowie Hygieneartikel für Frauen in die Ukraine. Diesen Transport haben 14 junge Frauen, Freundinnen einer Clubschwester, spontan ermöglicht. Viele von ihnen sind junge Mütter, die wissen, was Babies brauchen und konkret helfen wollen. Innerhalb weniger Stunden waren die Spenden zusammen. Zwei Clubschwestern kauften davon noch am selben Tag die Baby- und Hygieneartikel – ein ganzes großes Auto voll, wie unsere Bilder zeigen. Einziges Problem: Die Produkte mussten anschließend erst wieder in größere Transportkartons verpackt werden, denn die Geschäfte bieten sie nur einzeln an. Aber auch das wird schnell erledigt. Wir lernen jeden Tag dazu…

Mit freundlicher Unterstützung von: